Dreyers unterwegs

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3.10.2026 = Überraschende Hymne in Coburg

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Ein langes Wochenende im ehemaligen Grenzgebiet gönnten wir uns Anfang Oktober.

Coburg HUK-Arena: Volleyball Supercup Frauen 2026 VfB Suhl – DSC 1898

Anlass war der „Thüringer Wald Supercup“ im Volleyball der Damen in Coburg. VfB Suhl und der Dresdner SC 1898 trafen aufeinander. So fuhren wir am Freitag zunächst die Spielzeugstadt Sonneberg und schauten uns das Spielzeugmuseum an. Die Stadt lag einmal im Sperrgebiet der ehemaligen innerdeutschen Grenze und war da nicht für jeden erreichbar. Zahlreiche Exponate kannten wir aus unserer Kindheit. Nach einem kleinen Stadtspaziergang durch Sonneberg ging es weiter nach Coburg.

Spielzeugmuseum in Sonneberg

Coburg hat eine hübsche Altstadt. Darüber thront die weithin sichtbare Veste Coburg, die mit ihrem Museum und den Ausblicken den Besuch wert war.

Veste Coburg ist weithin sichtbar.
Es sei eine der am besten erhaltene mittelalterliche Burg Deutschlands.

Am Abend des Nationalfeiertags liefen wir vom Hotel in die HUK-Coburg-Arena zum Spiel im Volleyball Supercup der Frauen VfB Suhl – Dresdner SC 1898. In der schönen Halle herrschte eine gute Stimmung mit Fans aus Suhl und Dresden. „Wir bitten Sie, sich zur Nationalhymne von den Plätzen zu erheben“, ließ der Hallensprecher kurz vor Spielbeginn verlauten. Und dann ging die Musik los: „Ich wand’re ja so gerne, am Rennsteig durch das Land ….“.
Na klar, Suhl hatte Heimrecht und zog mangels geeigneter Halle ins 50 km entfernte Coburg. Eigentlich unnötig zu erwähnen, dass das Publikum lautstark sowie textsicher die „Thüringer Nationalhymne“ mitsang. Der Refrain musste nicht abgespielt werden 😉
Volleyball gab es dann auch. In einem ansehnlichen Spiel mit jeweils sehr knappen Satzausgängen gewann Suhl verdient mit 3:0. Wir hätten es gern anders gehabt.

Den Sonntag nutzten wir zu einer Rennsteigwanderung bei Masserberg. Im morgendlichen Nebel vernahmen wir Musik und Lautsprecherdurchsagen: Herbstlauf vom Masserberger Sportverein über 10, 20 und 33 Kilometer. Also waren wir am Vormittag nicht allein auf dem Rennsteig. Ab Friedrichshöhe zurück über die Werraquelle war es dann ruhiger.

Rennsteig: Es wird Herbst am Eselsberg bei Masserberg

Uns hat es Spaß gemacht und so ging es am Montag in Ruhe zurück nach Dresden. Wenn man freitags und montags nicht zur Arbeit muss, kann man sich halt ein langes Wochenende gönnen … 😉

Kleine Galerie vom Wochenendausflug:

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