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Wen´s interessiert: Toyota Hilux Safari

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Toyota Hilux Safari mit Schnorchel und festem Dachzelt

Wir sind nun schon eine Weile zurück aus Afrika. Es läuft die Bildersortierung und wir waren auch schon wieder unterwegs. Hier für die technisch interessierten Leser ein paar Details zum gemieteten Auto.

Wir hatten bei AscoCarHire einen Toyota Hilux Safari 2,8 mit Campingausrüstung und Zubehör gemietet. (Link zur Fahrzeugkategorie S+)

Mit Respekt sind wir an die Tour herangegangen und haben eine Kategorie höher gebucht als sonst für Namibia völlig ausreichend üblich ist (Kategorie S: Hilux 2,4). Aber es ging ja nicht nur nach Namibia, sondern vor allem nach Botswana. Zentralkalahari, Khwai (Okavango-Delta) und Savuti könnten größere Anforderungen stellen. Wir hatten also einen etwas stärkeren Motor (2,8 l Diesel – 204 PS / 150 kW) und das Offroadfahrwerk für mehr Bodenfreiheit nebst Unterbodenschutz. Außerdem wurde die Luft über den Schnorchel oben angesaugt, was bei Wasserdurchfahrten wichtig ist.

Genug Bodenfreiheit vorn. War auch nötig. Es hopste manchmal ganz schön heftig.

Die übrigen technischen Daten sind schnell notiert und auf der ASCO-Seite umfangreicher nachzulesen:
– Allradantrieb („H4“)
– Automatik
– Differntialsperre hinten („L4“ – „low gear“)
– Klimaanlage
– …

Interessant und wichtig waren für uns der mit einem 2. Tank erweiterte Dieseltank von 140 Litern, die 2. Batterie für den Campingkühlschrank und der Hi-Lift-Jack (Extrawagenheber, mit dem man das Fahrzeug auch mal aus dem Sand heben kann). Zum üblichen Werkzeug gehören auch der unverzichtbare Kompressor sowie Spaten und Axt.

Hinten zwei Ersatzräder, Spaten, Axt und HighLiftJack. Wir haben es zum Glück nicht benötigt. Die Heckklappe war mit Vorhängeschloss gesichert.

Die Campingausrüstung haben wir natürlich oft genutzt. Diesmal gab es neben dem üblichen 40-Liter-Wassertank und der Kühlbox ein Hardtopdachzelt sowie ein Sonnensegel. Der Aufbau war in ein bis drei Minuten ein Kinderspiel und so komfortabel, dass wir unser mitgebrachtes Bodenzelt nicht benutzt haben. So leicht hätten wir es nebst Isomatten nicht auf- und abgebaut.

Zur Campingausrüstung gehörten u.a. weiterhin:
– 2 Gasflaschen und 2 Gaskocher, Grillausrüstung
– Tisch und 2 Stühle
– Küchenbox mit Töpfen, Tellern, Besteck usw.
– im Dachzelt Matratze, Decken, Kissen, …
– … (Link zum Auto)

Dachzelt und Markise waren in ein bis drei Minuten fertig aufgebaut und auch wieder eingeklappt. Tolle einfache Technik.

Zur Sicherheit buchten wir ein Satelittentelefon sowie Sandmatten dazu. In den Weiten der Zentralkalahari gibt es kein Mobilfunknetz, dafür aber große Entfernungen …
… und falls man sich mal im Tiefsand festfährt, helfen Sandmatten nebst Hi-Lift-Jack, um sich selbst zu befreien. Wir sind ja vorsichtig.
Nicht zu vergessen war auch der Papierkram für den Grenzübertritt von Namibia nach Botswana: „Letter of Authority“. Der Zettel muss mit und darf nicht wegkommen. An der Grenze wird er benötigt.

Hier ein paar Bilder vom Fahrzeug:
(wie üblich mit Text am Bild in der Galerie)

Fazit:
Wir sind mit dem Hilux sehr gut klargekommen und Dirk hat das Fahren im Sand zunehmend Spaß gemacht.

An den Linksverkehr hat er sich schnell gewöhnt. Zu Hause wieder Rechtsverkehr war zu Beginn auch eine Umstellung …

Zusatzfunktion des Fahrzeugs:
Man hat etwas Blech um sich herum, was bei der zahlreich vorhandenen Tierwelt nicht immer ein Nachteil sein muss 😉
Kleine Galerie:

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