Dreyers unterwegs

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Radurlaub im Herbst

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Mit Auto, Fahrrädern und Zelt ging es eine Woche in die Nähe von Paderborn nach Ostwestfalen.

„Nobelcamping“ mit Auto, Dachplane und Strom
… bei kühlem Herbstwetter im Oktober ganz angenehm

Auf dem Campingplatz Apelhof nahe der Ortschaft Hövelhof bei Paderborn kamen wir sehr gut unter. Früh und abends sind die Tage kürzer und kühler als im Sommer, aber darauf waren wir eingestellt. Man steht eben erst kurz vor 8 auf und verkriecht sich abends eher zum Lesen ins Zelt. Mit dem Auto hat man ja Tisch und Stühle dabei und so war Camping im Herbst für uns kein Problem.

Paderborn? Wieso fährt man eigentlich dorthin? In Paderborn befindet sich das Heinz-Nixdorf-Museumsforum (www.hnf.de) und das wollten wir (Dirk) uns schon lange mal ansehen. Also hatten wir im flachen Land neben den Radtouren auch eine Schlechtwettervariante. Paderborn und Umgebung bieten eine Menge.

Rathaus in Paderborn

Die Radtour über Paderborn – Salzkotten – Delbrück genossen wir noch einmal wie im Sommerurlaub.

Sonnenblumenfelder = Erinnerung an die Sommerradtour

Der Besuch im Museum mit ganz viel Rechentechnik hat uns gefallen. Geschichte der Informationsverarbeitung … Rechenmaschinen … Kommunikation … Computer … Für jeden war etwas dabei. Für einen virtuellen Ausflug ins Museum gibt es hier den Link: Rundgang

Nixdorf-Museum
Auflistung von Computerspeichermedien
Commodore C64 „Brotkasten“ mit Erinnerungen an unser Studium (Arbeit am C128)

In der Tourist-Information und im Netz gibt es viel Material über verschiedene lokale und regionale Radwege (Paderborn Radrouten). So haben wir uns am nächsten Tag für den Weg zur Emsquelle entschieden und die Route etwas abgewandelt.

An der Emsquelle

Bei herrlichem Herbstwetter radelten tags darauf über Rietberg bis fast nach Rheda-Wiedenbrück und zurück. Tierbeobachtungen hatten wir nicht nur im Naturschutzgebiet Steinhorster Becken mit zahlreichen Wasservögeln.

Safarierfolg an der Ems im Steinhorster Becken: Trauerschwäne
Die sieht man nicht jeden Tag
Perlhühner …
… nicht am afrikanischen Wasserloch, sondern auf der Bauernhofwiese.
Das „Rapsfeld“ im Oktober löst Verwunderung aus und ist kein Raps, sondern Senf. Nutzung als Gründüngung und von den Fasanen als Versteck.

Zwischen den Radtouren war noch Zeit für einen Ausflug per Auto in den Teutoburger Wald (Hermannsdenkmal, Externsteine) nebst kurzem Verwandschaftsbesuch in Bad Driburg.

Hermannsdenkmal im Teutoburger Wald

Kleine Galerie vom Kurzurlaub in den „Herbstferien“ in Ostwestfalen:

Die Urlaubsverlängerung gönnten wir uns dann in Thüringen am Hainich. Mühlhausen und Bad Langensalza sind überraschend sehenswerte Städte mit vielen Fachwerkhäusern, Stadtmauer und hübschen Details. Beide Städte ließen sich mit einer Radtour an der Unstrut verbinden.

Mühlhausen in Thüringen: Jakobikirche (heute Stadtbibliothek)

Konditionstraining gab es auf der Tour von Mühlhausen zum Baumwipfelpfad im Hainich. Da kamen ein paar Höhenmeter zusammen.

Blick auf den Baumwipfelpfad
Baumwipfelpfad Hainich

Kultur und Bildung kamen nicht zu kurz. Wir empfehlen das Bratwurstmuseum in Mühlhausen und das Apothekenmuseum in Bad Langensalza.

Kleine Galerie unserer Thüringen-Tage:

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