Die Fahrt aus dem feuchten Moremigebiet bei Khwai nach Norden begann mit Brückenüberfahrt, Ortsdurchfahrt und anschließend einem überfluteten Straßenabschnitt in Khwai, den wir aber umfahren konnten.




Respekt hatten wir vor der Strecke Mababe-Gate nach Savuti. Sandridge-Road (extremer Tiefsand) oder Marchroad (schöner, aber evtl. nass) Der Ranger in Khwai empfahl Sandridge. „Es gibt soviel Wasser wie in den letzten 50 Jahren nicht. Auf der Marchroad geht das Auto kaputt.“ Er meinte das Okavangodelta. Am Mababe-Gate hieß es klar und deutlich „Marchroad“, „Alles trocken“. Die haben wir dann auch genommen und hatten eine schöne Fahrt. Mit etwas Nachdenken hätte man auch darauf kommen können: Das Moremigebiet bekommt das Wasser aus Angola mit einem halben Jahr Verspätung. Die Pfannen an der Marchroad werden durch die Regenfälle nass, was am Ende der Trockenzeit kein Problem ist.

In Savuti hatten wir dann viele sehr sandige Abschnitte. Das Auto hat das bestens bewältigt und Dirk bekam Spaß am Fahren. Es stellte sich ein Gefühl für Straße und Fahrzeug ein. Die Gegend um Savuti herum war besser besucht als die Gebiete die Tage zuvor. Viele Besucher fliegen ein, statt zu fahren. Die ursprüngliche Abgeschiedenheit soll damit etwas verloren gegangen sein, aber das können wir als Erstbesucher ohne Vergleich nicht richtig einschätzen.

Ein Löwenrudel hat sich ganz unüblich auf Elefantenjagd spezialisiert. Wir sahen das Ergebnis selbst und sogar eine Weile allein ohne das Safarifahrzeugrudel.

Mit dem „hundertsten Elefantenfoto“ wollen wir hier nicht nerven, aber ein paar Bilder sind sicher zeigenswert. Im Camp nervten die Braundrosslinge und Tokos etwas. Sie bearbeiteten Scheibenwischer und Spiegel Nachmittags stieg das Thermometer auf über 40 °C. Also Pause machen und Schatten suchen. Zum Glück hat unser Auto eine große Markise. Selbst die Zeltplatzmanguste (Fuchsmanguste) nutzte gleich die feuchte Erde unterm Wasserhahn zur Abkühlung.
Kleine Galerie der Tage in der Savuti-Region:

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